Frauenpower bei Solarlux

Wie geht es nach der Schule weiter? Diese Frage stellen sich jedes Jahr etliche junge Leute, wenn sie ihren Schulabschluss in der Tasche haben. Einige von ihnen beginnen ein Studium, andere wiederum besuchen weiterführende Schulen und erweitern dort ihre Qualifikationen. Tiffany Beisch und Dana Fortmann waren zwei von den Personen, die sich diese Frage stellten und mit Solarlux eine Antwort fanden.

Passenderweise entschied sich unsere Kollegin Tiffany für eine Ausbildung zur Tischlerin, sowie Dana Fortmann, die bei uns ein Praktikum in der Tischlerei absolvierte.
Wir konnten beide für ein Interview für unseren Azubi-Blog gewinnen und ihnen ein paar Fragen zur Ausbildung bzw. zum Praktikum stellen.

Frage 1: Wie seid ihr auf diesen Beruf gekommen?
Dana: „Ich sollte von der Schule aus ein Praktikum absolvieren und hatte ein Vorstellungsgespräch bei Solarlux. Da habe ich dann direkt gefragt, ob ich das Praktikum da machen kann, und das hat dann geklappt.“
Tiffany: „Ich habe ebenfalls ein Praktikum bei einer kleinen Tischlerei absolviert.“

Frage 2: Was macht euch am meisten Spaß an diesem Beruf?
Dana: „Es macht mir Spaß mit Holz zu arbeiten und der Tischler arbeitet sehr viel mit Holz, also dachte ich es passt. Am meisten Spaß macht, finde ich, das Bearbeiten von Holz mit der Hand, also ohne Maschine. Allerdings können Maschinen auch eine große Hilfe sein, um genauer zu sein und/oder damit es schneller geht.“
Tiffany: „Ich arbeite gerne mit meinen Händen und kann nicht den ganzen Tag nur im Büro sitzen. Dazu wollte ich noch etwas erlernen, was mir in meiner Zukunft weiterhelfen kann.
Am meisten Spaß macht es, wenn man am Ende seiner Arbeit auch sofort ein Ergebnis erzielen kann, anhand der Arbeit, die man angefertigt hat. Am meisten interessiert mich das Holz. Holz ist so individuell einsetzbar.“

Frage 3: Wie ist der Arbeitsalltag mit meist männlichen Kollegen?
Dana: „Es ist eigentlich immer ganz entspannt mit männlichen Kollegen zu arbeiten. Da fallen gerne mal lustige Sprüche und die Stimmung ist meistens auch immer positiv.“
Tiffany: „Ich bin im dritten Lehrjahr und kann behaupten, dass der Arbeitsalltag mit Männern nicht anders als mit Frauen ist. Es kommt alleine auf die Person und deren Charakter an.“

Frage 4: Sind manche Arbeiten schwerer oder zu schwer zu verrichten?
Dana: „Manche Aufgaben sind sicherlich schwerer oder zu schwer zu verrichten, aber meistens nur, weil es an Kraft mangelt.“
Tiffany: „Irgendwann geht einem mal die Kraft aus und da braucht man natürlich Hilfe. Aber andersherum werde auch oft ich gefragt, ob man mithelfen könne etwas zu tragen. Warum schwer machen, wenn es auch einfach geht.“

Frage 5: Wie viele Mädchen sind in eurer Klasse?
Dana: „In meiner Klasse sind 18 Schülerinnen und Schüler, davon 5 Mädels.“
Tiffany: „Mit mir eingeschlossen sind wir zwei Azubinen.“

Frage 6: Gibt es deswegen Besonderheiten im Schulalltag, weil weniger Mädels dabei sind?
Dana: „Nein, eigentlich nicht außer, dass die Mädchen alle besser zusammenhalten und mehr füreinander da sind.“
Tiffany: „Nein, jeder wird gleich behandelt in meiner Schulklasse. Es kommt nur auf deine Leistung und dein Verhalten an und nicht auf das Geschlecht.

Frage 7: Gibt es Wünsche oder Verbesserungen für Frauen in handwerklichen Berufen?
Dana: „Ich finde, an sich alles so, wie es ist, in Ordnung.“
Tiffany: „Nein, es gibt keine Verbesserungsvorschläge.“

Wir danken den beiden für ihren Beitrag zum Blog und hoffen, dass wir damit der ein oder anderen Frau Mut machen konnten, einen Beruf im Handwerk zu erlernen.
Hast auch Du Interesse an einem technischen oder handwerklichen Beruf? Dann informiere Dich über die ausgeschriebenen Ausbildungsstellen für das Jahr 2021 auf unserer neuen Karriereseite und bewirb dich noch jetzt!

Winterliche Grüße,
euer Blog-Team

 

27.November.2020 | Dieser Artikel stammt aus der Feder von und wurde in der Kategorie Ausbildung abgelegt.

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