Ran ans Holz – Ausbildung als Tischler bei Solarlux

Nun heißt es: BLOG frei für unsere Tischler-Azubis. Robin Hörmann, Erik Rechtien, Phillip Bittner, Fabian Hagemeyer, Hendrik Fritsch, Dominik Heggemann und Niklas Kleinerüschkamp absolvieren derzeit bei uns ihre Auszubildung zum Tischler. Wie ein Arbeitstag bei den sieben Jungs aussieht, was er für Aufgaben mit sich bringt und was es sonst noch für spannende Tätigkeiten während des Alltags gibt, erfahrt ihr natürlich von uns – der Azubi-Redaktion.

Für einen Auszubildenden in unserer Produktion beginnt der Arbeitstag zu einer Uhrzeit, bei der sich andere noch mal im Bett umdrehen: pünktlich um 06:00 Uhr. Bevor es an die Arbeit geht, verteilt unser Ausbildungsleiter und Tischlerei-Meister Uwe Fark die Aufgaben für den jeweiligen Tag an die Azubis. Das können auf der einen Seite mal kleinere Aufgaben sein wie Zu- oder Vorarbeiten für bestimmte Aufträge. Auf der anderen Seite durchläuft man aber auch die komplette Fertigungskette der Herstellung von Wintergärten oder Glas-Faltwänden vom ersten Arbeitsschritt bis zur endgültigen Fertigstellung.

Bevor es richtig losgehen kann, muss zuerst das passende Holz ausgewählt und zusammengestellt werden. In unserem speziellen Lager stehen uns hierfür diverse Holzarten zur Verfügung. Als Auszubildender hat man hier oft die Aufgabe, die Hölzer zu hobeln und für die weitere Verarbeitung fertigzustellen.  Je nach Kundenauftrag  wird das zusammengestellte Holz dann in der mechanischen Bearbeitung zugeschnitten. Hierfür sind uns unsere CNC Maschinen eine große Hilfe! Damit diese auch richtig funktionieren, sind wir Auszubildenden für die Sauberkeit verantwortlich. Während jeder Mittagspause – in der auch die Maschinen Pause machen– werden sie von Spänen gereinigt.

Nach der maschinellen Bearbeitung haben die einzelnen Holzstücke dann endlich Form angenommen und man kann erkennen, dass hieraus mal ein Fensterelement werden soll! Die Stücke entsprechen dann schon den vorgegebenen Maßen eines jeden Kundenauftrages. So können sie im nächsten Schritt weiterverarbeitet werden: Die einzelnen Stücke werden zu einem Flügel verleimt und abgeschliffen – wobei wir tagtäglich mit anpacken! Im Anschluss daran bekommen die Flügel ihren Anstrich. Individuelle Farben stehen dem Kunden zur Auswahl, aus denen er seinen persönlichen Liebling herauspicken kann. In der Oberflächenbeschichtung wird dann alles lackiert und danach zum Trocknen aufgehängt. Ist die Farbe getrocknet,  können Kleinteile wie Schrauben, Dichtungen und Profile vormontiert werden.  Auch hier arbeiten wir natürlich mit, das ist ja klar.

Zuletzt kommt der Arbeitsschritt, der dem Flügel seinen Charakter verleiht: das Einsetzen des Glases inklusive der Glasdichtungen. Jetzt kann man davon sprechen, ein Element produziert zu haben, das Helligkeit ins Haus bringt und den Wohnkomfort erheblich steigert. Bevor die fertigen Elemente dann zum Kunden gehen, wird alles mit größter Sorgfalt verpackt, verladen und auf den Weg gebracht.

Neben dem normalen Alltag begegnen uns, wie auch den anderen Azubis, immer wieder andere spannende Tätigkeiten. Im Zuge des Umzuges sind wir zum Beispiel dafür verantwortlich, quadratische Kuben – welche als Regale genutzt werden – auszubauen, um sie der neuen Büroausstattung anzupassen. Hier ist viel Köpfchen und handwerkliches Geschick gefragt – das ist eine tolle Abwechslung!

IMG_0225Ebenso interessant ist es, Solarlux bei regionalen Ausbildungsmessen oder in Schulen zu präsentieren und derzeitige Schüler für unseren Beruf zu begeistern! Vielleicht habt ihr uns ja in diesem Jahr auf der Messe Ausbildung49 in Osnabrück entdeckt, habt aber noch weitere Fragen? Dann los geht’s – kommentiert eure Fragen unter diesen Beitrag oder meldet euch telefonisch unter der 05422 9271- 429. Wir helfen euch gerne weiter und wollen euch genau so für Solarlux begeistern, wie wir es sind.

 

9.Juni.2016 | Dieser Artikel stammt aus der Feder von und wurde in der Kategorie Ausbildung abgelegt.

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