Ausbildungs-Halbzeit. Das Ziel ist schon in Sicht!

Die Zeit rast und das zweite Lehrjahr ist schon zur Hälfte geschafft. Wahnsinnn! Und in der nächsten Woche wird es bereits richtig spannend für die Azubis aus dem zweiten Lehrjahr. Denn am 20. März 2019 steht die Zwischenprüfung für unsere angehenden Industriekaufleute und technischen Systemplaner an. Doch was bedeutet das für unsere jungen Kolleginnen und Kollegen? Und was macht die Aufregung eine Woche vorm wichtigen Tag? Wir haben natürlich nachgefragt und spannende Antworten bekommen.

Wofür ist die Zwischenprüfung eigentlich gut und was zeichnet diese aus?

Die Zwischenprüfung ist eine zentrale Prüfung der Industrie- und Handelskammer (IHK), die bei jedem Ausbildungsberuf anders abläuft. Die Azubis im Beruf des Industriekaufmanns müssen 40 Aufgabenstellungen in 90 Minuten bearbeiten. Die Themen können aus den unterschiedlichen Schulfächern wie Beschaffung, Geschäftsprozesse oder Personalwirtschaft kommen. Auch das Rechnungswesen und Fragen zum Bereich EDV sind Teil der Prüfung. Die Zwischenprüfung zählt bei uns Industriekaufleuten aktuell nicht in die Abschlussnote hinein. Sie soll dem Betrieb und den Azubis selbst einen Überblick über den Lernfortschritt der Ausbildung geben. Aufregend ist das Ganze natürlich trotzdem!

Anders sieht es bei den angehenden technischen Systemplanern aus. Zu der Prüfung müssen die Azubis ihren Betriebslaptop mitbringen, um auch praktische Aufgaben erledigen zu können. Die gesamte Prüfung zählt mit 30% zu der Abschlussnote. Sie geht über sieben Stunden und ist in zwei Teile gegliedert. Zuerst müssen die Auszubildenden in einem zwei-stündigen theoretischen Teil fachbezogene Fragen beantworten. Dieses Wissen müssen sie dann danach in einem fünf-stündigen praktischen Teil mithilfe von Programmen wie HiCAD, AutoCAD oder SOLIDWORKS in einer großen Stahlbauzeichnung und drei kleineren Zeichnungen unter Beweis stellen.

Egal ob Industriekaufmann oder technischer Systemplaner: Eine gute Vorbereitung auf die Prüfungen muss natürlich sein! Ob mit prüfungsnahen Aufgaben oder den Unterlagen aus dem Unterricht, es gibt unzählige Möglichkeiten sich alleine oder mit seinen Mitschülern auf die Aufgaben vorzubereiten. Und natürlich ist es auch ein guter Weg, sich mit den Auszubildenden aus dem dritten Lehrjahr auszutauschen. Das übt nicht nur, sondern trägt auch dazu bei, dass die Nervosität nicht zu groß wird.

Wir drücken unseren Azubis schon jetzt fest die Daumen und sind gespannt auf die Ergebnisse! Ihr habt noch Fragen zum Thema? Dann meldet euch gerne bei uns. Ansonsten schaut doch mal auf unserer Karriereseite vorbei. Vielleicht findet ihr dort ja einen Ausbildungsberuf, in dem ihr in ein paar Jahren die Zwischenprüfung absolvieren möchtet.

 

19.März.2019 | Dieser Artikel stammt aus der Feder von und wurde in der Kategorie Ausbildung abgelegt.

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